Liebe Freundinnen und Freunde der Münchner Lach- und Schießgesellschaft,
Da uns der Laden in der Haimhauser/ Ecke Ursulastraße abhandenkam, ist die Münchner Lach- und Schießgesellschaft ab Januar/Februar 26 fest im kleinen Konzertsaal im Fat Cat/ Alter Gasteig beheimatet.
Bis dahin finden alle vereinbarten Veranstaltungen in den angegebenen Orten statt.
Wir wollen unseren Umzug mit aller gegebenen Gelassenheit, der nötigen Verantwortung, großer Leidenschaft und dem Respekt der geliebten Lach und Schieß gegenüber angehen.
Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft ist in guten Momenten eine Dame der leisen Selbstreflexion der Gegenwart. Vielleicht auch manchmal laut. Sie ist nicht zynisch.
Sie misstraut jedem Radikalismus. Sie bemüht sich, ein breites Spektrum in der Auswahl kritischer, lustiger Künstler*innen abzudecken.
Vielleicht geht sie bald völlig ironiefrei mit ihren Künstlerinnen und Künstlern, auch mit anderen Initiativen auf die Straße und setzt sich für Gerechtigkeit, Humanismus und gegen jede Form von Rassismus und Antisemitismus ein.
Sie staunt und wundert sich über Protagonistinnen und Protagonisten aus Politik und Gesellschaft. Gesellschaft mag sie. Volk nicht so. Sonst hieße sie Lach- und Schießvolk. Das wäre dumm.
Merkwürdiges und Bemerkenswertes im Jetzt zeigt sie auf langen und kurzen Brettern. Sie stellt Fragen, zweifelt – doch sie urteilt nicht. Manchmal aber dann schon auch. Sie ist auch nur ein Mensch.
Sie trägt den Geist des sehr lieben Menschen Dieter Hildebrandt. Und damit den Geist von Gerechtigkeit – ohne zu eifern. Die feine Dame will die Welt betrachten und skeptisch sichtbar machen. Ihr Spott ist immer auch Mitleid. Grenzenlos lachen und ein bisschen Menschen verbinden, das wäre ihr ein großes Anliegen.
Sie will menschenfreundlich sein und freut sich, wenn manche Protagonist*innen der eigenen Zunft von Selbstreflexionsdefiziten befreit werden und nicht weiter rechts abbiegen. Sie will bestenfalls kritisch versöhnen.
Von Dieter Hildebrandt mögen wesentliche Werte erhalten bleiben: Esprit ohne Eitelkeit, Charme ohne Koketterie, Ironie mit möglichst wenig Hohn, Gelassenheit und Lässigkeit. Intellekt, Takt und Freundlichkeit. Und dazu einen guten Roten.
Wir sehen uns am 16.11.25 beim Umzug!
Homepage und alles weitere wird nach und nach aktualisiert. Wir melden uns, wenn wir ein Programm haben und wenn wir was zu sagen haben.
Bleiben Sie neugierig. Wir sind es auch.
Um es pathetisch mit einem von Georg Schramm verwendeten georgischen Trinkspruch abzurunden:
Wir trinken auf den Sarg der Lach und Schießgesellschaft, gezimmert aus tausendjährigen Eichen, die wir morgen pflanzen werden.
Andiamo
Ihr
Till Hofmann
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